Interne Forderungen und Verbindlichkeiten : CCI – Aufkäufe der Forderungen leider geplatzt

Interne Forderungen und Verbindlichkeiten:

Zwar gibt es keine offizielle Verlautbarung der Firma AIF als Liquidator. Aber aus informierten Kreisen wurde bekannt, dass die Firma CCI ihre Angebote auf Aufkauf der höchst problematischen Forderungen zwischen den IBH-Fonds zurückgenommen hat.

„Uns war von vorneherein klar, dass ohne eine konzertierte Aktion mit den vier EMBE-Fonds eine Lösung nicht möglich sein wird,“ so RA Schäfer. „Es muss weiter Ziel sein, alle diese immensen Forderungen zwischen den Fonds zu regeln, es ist die Basis für einen Abschluss der Liquidation.“

Zur Erinnerung : Die frühere Geschäftsführung hat rund 26 Mio Euro zwischen den Fonds hin und her geschoben, ob Liquidität zu haben. Diese Forderungen gilt es zu regeln.

Immerhin soll es in den Gallinatbank-IBH-Fonds mit der Liquidation nun vorangehen, da mit den Gründungsgesellschaftern bezüglich der Grundbuchstellung und Verkaufsbereitschaft eine Regelung getroffen werden kann. Dies wiederum ist Basis für den Verkauf der Immobilien.

Klar ist, dass die IBH-Fonds uns noch Jahre beschäftigen werden. Und vor allem. Die persönliche Haftung für viele Gesellschafter ist bei weitem nicht vom Tisch. Dies gilt leider auch für solche, bei denen auf dem Papier ein – wenn auch geringer – positiver Abfindungsbetrag prognostiziert wurde.

Thema – Protokollversand – Versammlungen 27./28.12.2019 : Zusagen IBH vs. Realität

Thema – Protokollversand :   Wir machen Druck.

Wir haben anwaltlich die Firma IBH aufgefordert, mitzuteilen, wann nach dem zwischenzeitlichen 6 wöchigen Verzug das Protokoll der Gesellschafterversammlung der 2. Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern GbR versandt wird und aufgefordert dies nachzuholen.

Vor Jahreswechsel hatten drei Versammlungen stattgefunden (ehemalige BAG/Vobafinanzierte IBH-Fonds), bei denen auf Anfrage unsererseits Herr Staratschek erklärte, spätestens Ende Februar würden die Protokolle vorliegen, verbunden mit dem Hinweis, was nach den Umlaufbeschlüssen vom November jeweils von ihm veranlasst wurde.

Hierzu erreichte uns am 4.4.2019 ein Anschreiben nicht von IBH, sondern von Herrn RA Staratschek, der die anwaltliche Vertretung „seiner“ IBH anzeigte, in dem es u.a. wie folgt heißt :

„….Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 22.3.2019 teile ich Ihnen mit, dass … IBH… inzwischen die 42 seitige Mitschrift des Protokolls der Gesellschafterversammlung vom 27.12.2018 vorliegt, diese allerdings noch in sprachlicher und gestalterischer Hinsicht (also nicht inhaltlich) zu redigieren und dann an die Anleger zu versenden ist. Ich gehe davon aus, dass dies innerhalb der nächsten drei Wochen erfolgen wird.“

Das Protokoll wurde wohlgemerkt als Tonbandaufnahme komplett in der Sitzung gefertigt. Eine durchschnittliche Sekretärin hat in zwei Tagen daraus einen Entwurf gefertigt.

Wer soll vertrauen in jemanden haben, der es wohl selbst in vier Monaten nicht schafft, ein Protokoll zu übersenden.

Nota bene :

Das Anwaltsschreiben von RA Staratschek dürfte sicher eine Kostenabrechnung für die Beauftragung seiner Kanzlei durch IBH zur Folge haben und dem Fonds belastet werden. Dies zum Thema Taschen füllen.

+++ Breaking News +++ Finanzdesk als Co – Liquidator raus !!! – CCI will alle Forderungen zwischen den (Gallinatbank finanzierten) Fonds aufkaufen. +++

+++ Breaking News +++

Unseren Überlegungen und unserem Druck wurde Rechnung getragen. Wir freuen uns darüber. Zunächst jedenfalls bei den 20 ehemals Gallinatbank finanzierten IBH-Fonds.

Die unleidlichen, zeitaufwändigen und kostenträchtigen Streitereien zwischen den Fonds sollen ein Ende haben. Die IBH/AIF soll nicht der Verlockung ausgesetzt sein, unter dem Deckmäntelchen von Formalismen Gelder der Fonds zu verblödeln.

Die Firma CCI, für die Finanzdesk tätig ist, hat ein Angebot der Firma AIF zum Aufkauf aller Forderungen zwischen den Gallinatbank finanzierten Fonds hierzu am 12.3.2019 verschickt.

Über die Erledigung dieser Forderungen soll nunmehr per Umlaufbeschluss – Gerüchte zufolge – entschieden werden.

Wir sind gespannt, wann und inwieweit AIF / Staratschek sich veranlasst fühlen, das Angebot von CCI weiterzuleiten und wie dies kommentiert wird.

Die Firma Finanzdesk hat bestätigt, daß Sie Ihr Mandat als Co-Liquidator zum 27.12.2018 bereits niedergelegt hat. Das bezieht sich auf alle ursprünglich Gallinatbank finanzierten IBH-Fonds. Von Herrn Staratschek, IBH und AIF gab es dazu bislang keinerlei Hinweise !!!

Ein weiteres Taschenfüllprojekt von Beteiligten kann womöglich – auch insbesondere durch unser Mitwirken – vermieden werden. Offen sind dann natürlich aber noch alle BAG-/Voba finanzierten IBH-Fonds.

„Es melden sich aktuell immer mehr Anleger, die Angst um etwaige doch noch drohende Zahlungen haben, “ so RA Schäfer. „Daneben hören Sie entgegen vorherigen Mitteilungen wieder Monate lange nichts von AIF bzw. Herrn Staratschek“.

Soweit Anleger je noch nicht anwaltlich beraten sind, raten wir aktuell dringendst, dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Aktualitäten, dies nun zu tun.

Druck erhöhen auf IBH / AIF – Keine Informationen. Keine Protokolle. So geht es nicht weiter.

Wir haben die Schnauze voll. So ist der Tenor allenthalben bei den Anlegern und deren Anwälten, die – wie dereinst – beim Märchenerzähler, dem verstorbenen Geschäftsführer Mulzer vertröstet wurden.

Der liebe Herr Staratschek, ein Wolf im Schafspelz ?

Es gibt immer wieder Ausreden, wie alles kompliziert ist.

Es gibt immer Beteuerungen, dass er, d.h. seine Firmen IBH und AIF so wenig verdienen würden. Das mag auf dem Papier oberflächlich richtig sein.

Tatsache ist, dass jedenfalls das Umfeld der Fonds beginnt, wie dereinst die Initiatoren der Fonds, sich zu bedienen. Natürlich ganz legal. Mit freundlicher Mithilfe von Herrn Staratschek, der selbst angeblich nicht profitiert. Und das ganze unter dem Deckmantel der Notwendigkeit von vielen Anwaltskanzleien, die natürlich aus Interessenskollisionsgründen eingeschaltet werden müssen, ebenso neuen Steuerberatern, Sachverständigen der Immobilien, Maklern. Sichern haben wir noch etwas vergessen.

„Wir sind als frühere Abwickler von Fonds bestens mit der Materie vertraut,“ so RA Schäfer. „Deswegen haben wir bislang aus Zeit- und Kostengründen davor zurückgeschreckt, einfach großflächig Strafanzeigen zu erstatten. Das führt zu immensen Zeitverzögerungen.“

Aber irgendwann ist Schluss mit lustig.

Auch die noch gut aufgestellten Fonds drohen derzeit auszubluten. Es werden Kosten produziert ohne Ende, um die unsäglichen wechselseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten  mutmaßlich pflichtgemäß aufzuklären und dann in Streitigkeiten in Endlosprozessen über fünf eher zehn Jahre allesamt in den Exodus zu führen. Sobald Gelder aus den Immobilienverkäufen einkassiert ist, haben die Beteiligten ja wieder viel Spielgeld zur Verfügung. Letztlich nämlich das der Anleger.

„Wir wüssten, wie diese Fonds zu beendigen sind, nach dem Motto besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende,“ so weiter RA Schäfer. „Es muss wechselseitig auf alle Forderungen und Verbindlichkeiten verzichtet werden. Punkt aus Ende. Und dafür gibt es beste Argumente.“

Nota bene :

Ein Liquidator darf und muss ein gesondertes, seinem know how entsprechendes, Salär erhalten. Gekoppelt an den Faktor Zeit und den Immobilienerlös. Das ist branchenüblich. Das ist zwar um ein Vielfaches höher als die bloßen weiterlaufenden geringen Verwaltungsgebühren, aber deutlich geringer und vor allem transparenter als die undurchsichtigen Riesenkosten der Armeen von Beratern, die jahrelang beschäftigt werden.

Ein böser Verdacht – Was passiert mit den Immobilienerlösen? Die Gelddruckmaschine läuft weiter.

Viele der IBH – Fonds befinden sich in Liquidation. Nur die ehemals BAG – finanzierten Fonds hängen noch hinterher, da die Firma EMBE als Mehrheitsgesellschafterin in 5 Fonds kein Einverständnis hierzu erteilt hat.

Die ursprünglich durch die Gallinatbank finanzierten IBH – Fonds werden in Co – Liquidation von der Firma A.I.F. (Staratschek) und der Firma Finanzdesk (beauftragter Dienstleister des jeweiligen Hauptgesellschafters) abgewickelt.

So weit so gut. Dahinter stehen wir als Anlegervertreter. Die Immobilien sollen womöglich 2019 nun verkauft werden. Wir sind gespannt, in welcher Weise hierzu Beschlussfassungen ergehen sollen, dh über was die Gesellschafter beschließen können sollen oder dürfen.

Immerhin dann könnte ja die Liquidation abgeschlossen werden, das Vermögen ist ja verkauft, Bankverbindlichkeiten bestehen wenn dann nur in geringem Umfang, mit Ausnahme weniger Fonds stehen alle im Plus.

Endlich ein Ende ? Weit gefehlt.

Ein böser Verdacht kommt auf. Ein ganz böser. Der Co-Liquidator AIF meint in umfänglicher Form wegen den Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einzelnen Fonds Regelungen treffen zu müssen oder Streitigkeiten führen zu müssen, die Zeit, vorallem aber viel Geld kosten werden. Anwalts- und Gerichtskosten in die Hunderttausende, wahrscheinlich jedoch deutlich in die Millionen Euro gehend.

Geld, daß die Fonds nicht auf Ihrer hohen Kante haben, das Geld reicht nur für den laufenden Betrieb nämlich im Schnitt gerade mal bis maximal Ende 2019. Zwischen 50.000 und 100.000 Euro sind nämlich im Schnitt aktuell noch auf dem Konto der einzelnen Fonds.

Sonderzahlungen ? Nachschüsse ? Durch die Gesellschafter ?

Aber nein. Es ist  nach den Verkäufen Geld auf dem Konto, um die Taschen vieler in den kommenden Jahren zu füllen. Ist dies die Strategie ?

Unter dem Deckmäntelchen von mutmaßlichen Sorgfaltspflichten des Liquidators könnten dann Gelder quasi legal den Gesellschaftern entzogen werden. Ein toller Trick.

Unsere Empfehlung war und ist :

Beschlussfassungen in allen Gesellschaften, daß auf den Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten verzichtet wird. Und zwar sofort. In manchen Fonds hört sich dies schmerzhaft an, aber wenn das Guthaben später verprozessiert ist, stehen auch diese Fonds bei Null Auseinandersetzungsguthaben.

Die Firma Finanzdesk sollte – auch im Eigentinteresse – hierauf dringendst hinwirken, die Firma EMBE sollte sich schleunigst dazu durchringen, in ihren Fonds die Liquidation zu beschließen, als Co-Liquidator zu fungieren und dann in selber Weise zu verfahren.

Wir wissen, wovon wir reden. Wir haben dies alles seit 30 Jahren mehr als einmal erlebt.

Ärgerlich – Ausgeschiedene Gesellschafter erhalten nach wie vor Post und Aufforderungen durch IBH und AIF.

Weiterhin Post und Aufforderungen :

Immer wieder landen Anfragen bei uns auf dem Tisch von ausgeschiedenen IBH – Gesellschaftern. Teilweise von uns einmal vertretenen Anlegern, teilweise von anderen. Es geht um längst übertragene Geschäftsanteile an IBH – Fonds.

„Irgendwann zum Beispiel 2017 oder 2018 durch Übertragung ausgeschieden zu sein und dann nicht nur mit Post von IBH oder AIF zu erhalten, sondern mit Aufforderungen zu Erklärungen überzogen zu werden, “ so RA Schäfer, “ das ist ein Unding. Es kann nicht angehen, dies als Selbstverständlichkeit anzusehen, da dies nicht anders ginge.“

Anleger sind Laien und kommen richtigerweise schnell zur Auffassung, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen bei der Übertragung zugegangen ist. Und in der Tat. Mitunter mag dies sogar der Fall sein.

Keine rückbestätigten Übertragungen, keine Anzeige beim Treuhänder, keine Eintragung in die Gesellschafterliste. Alles Klippen, die es zu meistern gilt.

„Oftmals haben wir feststellen können, dass dies sogar in Ordnung war und dennoch kam die Post. Die Post an Anleger, die behandelt werden, als seien sie nach wie vor Gesellschafter.“

Unsere Kanzlei hat bislang aus Kostengründen niemandem geraten klagweise vorzugehen, um im Rahmen einer Feststellungsklage das Ausscheiden sich vollends bestätigen zu lassen. Der Ignoranz von IBH / AIF und dem Geschäftsführer Herrn Staratschek werden jedoch Grenzen gesetzt sein.

„Spätestens, wenn Anleger in einzelnen Fonds aufgefordert werden, Verlustausgleichszahlungen zu leisten, werden wir empfehlen, sofort klagweise vorzugehen, “ so ergänzend RA Schäfer.

In den letzten Monaten ist die Zahl unserer Beratungen und Mandatierungen nochmals sprunghaft gestiegen, die Massenpost an die Gesellschafter zu Umlaufbeschlüssen und damit verbundenen Fragezeichen haben dies veranlasst.

Auf Sand gebaut – Die falschen Versprechungen der IBH – Geschäftsführung

Auf Sand gebaut …

Nun ist also der Februar 2019 vorbei. Es fehlen entgegen der festen Zusage der IBH/AIF seitens Herrn Staratschek:

a)  Protokolle der Gesellschafterversammlungen der BAG-finanzierten IBH-Fonds vom 27.12./28.12.2018

b)  Mitteilungen über die Abstimmungsergebnisse der Umlaufbeschlüsse zum Vorgehen der Fonds untereinander wegen bestehender Forderungen und Verbindlichkeiten (ca 26 Mio Euro, Verjährung 31.12.2018)

Hieraus ergibt sich unter anderem :

Wieviele Verfahren wurden eingeleitet (Klagen, gerichtliche Mahnbescheide) ?

Welche Gelder wurden freiwillig bezahlt von Fonds IBH Fonds A an IBH Fonds B?

Zwischen welchen Fonds gibt es Stillhalteabkommen ? Für wie lange ?

Wir sind auf die Ausreden gespannt. Es wird sicher – wie immer – welche geben.

Und aufgrund der nicht beerdigten internen Forderungen und Verbindlichkeiten (so unser Rat) werden die Fonds nicht 2019 oder 2020 nach Verkauf der Immobilien beendet, sondern in 5 oder 10 Jahren, spätestens dann, wenn alle Gelder verbraucht sind.

Protokolle aus den Gesellschafterversammlungen Ende Dezember 2018 – Die Versprechungen des Herrn Staratschek.

Die Anwesenden haben es noch im Ohr. Bei den letzten Gesellschafterversammlungen kurz vor Jahresende hatte RA Schäfer persönlich nachgefragt, wann mit den Protokollen zu rechnen sei. Immerhin geht es teilweise um gravierende Folgen für die Gesellschafter.

„4-6 Wochen müssten in jedem Fall zu schaffen sein,“ so damals Geschäftsführer Staratschek, der die IBH vertritt.

Wir haben uns dann vorsorglich die Akten auf Ende Februar 2019 auf Wiedervorlage genommen. Bislang jedoch. Keine Übersendung des Protokolls.

Es geht dabei nicht nur um Formalien, zugesagt wurde mithin auch, daß gleichzeitig bekannt gemacht wird, in welchen Fällen Klagen veranlasst wurden gegen andere Fonds und wo der jeweilige Fonds seinerseits verklagt wurde.

Dabei geht es teilweise um hohe sechsstellige Summen, mitunter um noch mehr.

Es geht dann in der Folge darum, wann die Liquidation eingeleitet wird, was bei den sogenannten BAG-Fonds bislang nicht der Fall ist.

Die Gesellschafter wollen wissen, woran sie sind, immerhin sind doch letztlich mehr Fonds Not leidend als zwischenzeitlich gedacht.  Und durch teilweise undurchschaubare Kosten können weitere Fonds, die eigentlich im Plus sein sollten, ausgeblutet oder gar ins Minus geführt werden.

Dies gilt es zu vermeiden.

„Für unsere Mandanten gilt nach wie vor, entweder durch Übertragung raus aus der Beteiligung oder die Liquidation forcieren mit dem bestmöglichen Ergebnis, im Zweifelsfall die Reißleine mit einer Kündigung ziehen,“ so RA Schäfer.

Das ist jedoch in jedem Fonds und oftmals bei jedem Anleger individuell zu bewerten, zumal viele auch noch eine Finanzierung laufen haben. Daher muss mit kühlen Kopf die Strategie entschieden werden.

Ärgerlich – Ausgeschiedene Gesellschafter erhalten nach wie vor Post und Aufforderungen durch IBH und AIF.

Aufforderungen durch IBH und AIF.

Immer wieder landen Anfragen bei uns auf dem Tisch von ausgeschiedenen IBH – Gesellschaftern. Teilweise von uns einmal vertretenen Anlegern, teilweise von anderen. Es geht um längst übertragene Geschäftsanteile an IBH – Fonds.

„Irgendwann zum Beispiel 2017 oder 2018 durch Übertragung ausgeschieden zu sein und dann nicht nur mit Post von IBH oder AIF zu erhalten, sondern mit Aufforderungen zu Erklärungen überzogen zu werden, “ so RA Schäfer, “ das ist ein Unding. Es kann nicht angehen, dies als Selbstverständlichkeit anzusehen, da dies nicht anders ginge.“

Anleger sind Laien und kommen richtigerweise schnell zur Auffassung, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen bei der Übertragung zugegangen ist. Und in der Tat. Mitunter mag dies sogar der Fall sein.

Keine rückbestätigten Übertragungen, keine Anzeige beim Treuhänder, keine Eintragung in die Gesellschafterliste. Alles Klippen, die es zu meistern gilt.

„Oftmals haben wir feststellen können, daß dies sogar in Ordnung war und dennoch kam die Post. Die Post an Anleger, die behandelt werden, als seien sie nach wie vor Gesellschafter.“

Unsere Kanzlei hat bislang aus Kostengründen niemandem geraten klagweise vorzugehen, um im Rahmen einer Feststellungsklage das Ausscheiden sich vollends bestätigen zu lassen. Der Ignoranz von IBH / AIF und dem Geschäftsführer Herrn Staratschek wwerden jedoch Grenzen gesetzt sein.

„Spätestens, wenn Anleger in einzelnen Fonds aufgefordert werden, Verlustausgleichszahlungen zu leisten, werden wir empfehlen, sofort klagweise vorzugehen, “ so ergänzend RA Schäfer.

In den letzten Monaten ist die Zahl unserer Beratungen und Mandatierungen nochmals sprunghaft gestiegen, die Massenpost an die Gesellschafter zu Umlaufbeschlüssen und damit verbundenen Fragezeichen haben dies veranlasst.

Klagen und Mahnbescheide zwischen den einzelnen IBH-Fonds. Wann werden die Karten auf den Tisch gelegt?

Klagen und Mahnbescheide

Nach 3 Jahren hat die Geschäftsführung der IBH im November 2018, kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist, Rundschreiben mit Umlaufbeschlüssen in allen Gesellschaften zukommen lassen.

Zwischen den Jahren dann die Andeutung durch Herrn Staratschek im Rahmen der Gesellschafterversammlung früherer BAG – Fonds, dass „weitestgehend“ Verjährungsverzichtserklärungen sich mehrheitlich ergeben haben würden.

Was aber nicht hieße, dass vielfach Klagen und Mahnbescheide zwischen einzelnen Fonds gestartet werden mussten. Pünktlich zum 31.12.2018.

Und nun ? Mit Spannung erwarten wir in allen Fonds Hinweise in Rundschreiben, was nun einerseits in den Beschlüssen herauskam, zum anderen vor allem aber, was veranlasst wurde.

„Und das Fatale, aufgrund von Interessenkollisionen müssen natürlich stets unterschiedlichste Anwaltskanzleien tätig sein,“ so RA Schäfer. Völlig unabhängig davon, dass wir auch bei der Geschäftsführung der IBH selbst höchste Zweifel haben, ob diese sich quasi selbst verklagen kann und darf.

In vielen Fällen wird die Liquidität der Fonds in Mitleidenschaft gezogen und unklar wird sein, ob diese dann für die eigentliche Liquidation ausreicht.

„Es werden so viele Kosten verbraten, dass zum Beispiel bei Fonds, die oftmals rund Euro 200.000,– an Geldern auf der Bank liegen haben, die eigentlich locker für die Liquidation ausreichen,  durch diese unnötigen und streitigen Auseinandersetzungen aufgebraucht werden.“

Und wer verdient ? Verschiedene Anwaltskanzleien, die von Herrn Staratschek nach Gutdünken ausgewählt werden. Und wie verdient die Geschäftsführung daran ? Na ja, wir haben da so unsere Vorstellungen. Wir kennen und arbeiten in dieser Branche seit 35 Jahren.

Schau ‚mer mal.