In eigener Sache – Beratung zum Ausstieg im Rahmen eines Übertragungsangebotes

In eigener Sache :

Wie auch bereits hier mitgeteilt, ist unsere Kanzlei bereit, eine Beratung, ob und welche Ausstiegsoption Sinn macht, zu denkbar günstigsten Konditionen einer Erstberatung individualisiert durchzuführen.

Euro 190, — netto zzgl. Auslagenpauschale zzgl. Umsatzsteuer. Eine persönliche Erstberatung in einer unserer Büros oder schriftlich anhand von abgeforderten Unterlagen  mit anschließendem Telefontermin.

„Eine Vielzahl von Anfragen erreichten uns in den letzten Wochen nach Übersendung der Angebote,“ so RA Schäfer. „Das wundert uns nicht, da es sich herumgesprochen hat, dass wir mit hohem know how und Sachkenntnis in den IBH – Fonds beraten.“

Die große Mehrzahl der Gesellschafter hat dann gerne das Beratungsangebot wie oben dargelegt wahrgenommen.

„Wir bitten an dieser Stelle aber auch um Verständnis, dass wir Rückrufwünsche, die darauf abzielen, kostenfrei Informationen und Beratung zu erhalten, nicht nachkommen wollen und können, da wir selbst eine Dienstleistung anbieten,“ so weiter RA Schäfer. „Es wird dann oftmals im Sekretariat die Nachricht hinterlassen, man habe ja nur ein oder zwei Fragen zur Vereinbarung.“

Es handelt sich – wie Finanzdesk zum Beispiel selbst auf Ihrer Website mitteilt – um hochkomplexe Fragestellungen in diesen IBH – Fonds. Unsere Kanzlei weiß diese zu bewerten, für jeden einzelnen Mandaten/Gesellschafter und Fonds. Hierfür nehmen wir uns bewusst für jeden Gesellschafter auch die entsprechende Zeit. Mit einer Fragestellung , „sagen Sie einfach nur ob ich unterschreiben soll“ und deren Beantwortung ja oder nein, ist es nicht getan. Bei weitem nicht.

Also nutzen Sie unsere Kompetenz. Gerne. Und richtig.

Übertragungsangebote von Finanzdesk/CCI für 20 IBH-Fonds

Die Liste der 20 IBH – Fonds, für die die Firma Finanzdesk Angebote verschickt hat oder noch verschicken wird:

401 Grundbesitz Wohnbaufonds Nürnberg-Fürth GbR i.L.

403 Grundbesitz Wohnbaufonds Nürnberg-Fürth Waldstraße GbR i.L.

405 Grundbesitz Wohnbaufonds Ost-West GbR i.L.

406 Dritte Wohnbau Vermögensverwaltung GbR i.L.

411 Zehnte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR i.L.

412 Vierte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR i.L.

413 Vierte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR i.L.

414 Grundbesitz Wohnbaufonds Stuttgart-Neuhausen GbR i.L.

415 Achte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR i.L.

417 Fünfte Grundbesitz Wohnbaufonds GbR i.L.

418 Grundbesitz Vermögensverwaltung Chemnitz GbR i.L.

419 Grundbesitz Wohnbaufonds Potsdam GbR i.L.

420 Grundbesitz Wohnbaufonds Leipzig-Chemnitz GbR i.L.

421 Sechste Grundbesitz Wohnbaufonds GbR i.L.

422 Grundbesitz Wohnbaufonds Ortszentrum Bad Kohlgrub GbR i.L.

423 Fünfte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR i.L.

424 Sechste Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR i.L.

425 Siebte Grundbesitz Vermögensverwaltung GbR i.L.

427 Grundbesitz Wohnbaufonds Berlin-Chemnitz GbR i.L.

429 IBH Immobilienfonds 1. Dachfonds KG i.L.

Überraschend mit dabei auch der heillos überschuldete Fonds OZ Bad Kohlgrub, der Verbindlichkeiten vor allem anderer Fonds in weit 7 stelliger Höhe ausgesetzt ist.

Stets die Möglichkeiten der Übertragungsoptionen :

a)  fester Ausstiegsbetrag

b)  90% des späteren Liquidationserlöses

Im Ergebnis : Je nach persönlicher Risikofreudigkeit und Entwicklungsprognose des einzelnen Fonds ist zu entscheiden, ob überhaupt und nach welcher Option die Übertragung erfolgt.

Übertragungsangebote von Firma Finanzdesk – Rechtliche Beratung einholen.

Übertragungsangebote von Firma Finanzdesk – Rechtliche Beratung einholen.

Unsere mit den IBH-Fonds intensiv befasste Kanzlei erreichen aktuell zahlreiche telefonische und schriftliche Anfragen von Anlegern, ob sie die Vertragsangebote von Finanzdesk unterschreiben können und sollen.

Erlauben Sie uns hierzu folgende Hinweise :

1)  Für jeden Anleger stellt sich seine persönliche Situation anders dar. 

2)  Jeder Anleger hat eigene Vorstellungen über eine künftige Risikobereitschaft.

3)  Jeder Fonds hat andere Perspektiven, Chancen und Risiken.

Allein diese drei Punkte führen dazu, dass sorgsam abzuwägen ist, aus rechtlichen wie tatsächlichen Gründen, was das richtige ist.

Dies können wir gemeinsam mit dem Anleger sehr gerne tun, da wir die Situation und Perspektiven der IBH-Fonds genau einschätzen können und dies mit der jeweiligen persönlichen Situation und den rechtlichen Folgen der verschiedenen angebotenen Alternativen abwägen können.

Es ist jedoch klar, dass dies nicht kostenfrei sein kann.

Wir bieten eine individuelle, ausführliche Beratung hierfür an, die wir lediglich mit einer sogenannten Erstberatungsgebühr in Höhe von Euro 190,– netto zzgl. Auslagenpauschale Euro 20,– zzgl. Umsatzsteuer verrechnen.

Melden Sie sich gerne bei uns unter webanfragen@ra-schaefer.com oder Tel. unter 0711/9388110. Wir vereinbaren dann entweder einen persönlichen Beratungstermin oder wir können bei größeren Entfernungen zu unseren Büros eine schriftliche Beratung anhand von Unterlagen plus einem Telefontermin durchführen.

Kaufangebote von Firma Finanzdesk – Jetzt beraten lassen. Ein Ende mit Schrecken …

… oder ein Schrecken ohne Ende???

Wie wir schon seit längerem Wissen hat die Firma Finanzdesk im Zuge Ihrer Gallinatbank – IBH – Fonds nicht nur die Stellung als Co – Liquidator aufgekündigt, sondern will auch umgekehrt durch weitere Aufkäufe Mehrheiten in den Gesellschaften erzielen. Das ist zumindest nachvollziehbar.

Nunmehr erreichten die Anleger Anschreiben im Mai zu den betroffenen Fonds, in denen die Sitaution aus Sicht Finanzdesk geschildert wird und gleichzeitig ein Übernahmeangebot gemacht wird.

Darin werden im Regelfall zwei Optionen zur Auswahl gestellt. Eine Sofortabfindung in bestimmter Höhe oder später 90% des Liqudiationserlöses.

„Es gilt in jedem Fall abzuwägen, was aus Sicht eines Anlegers sinnvoller erscheint, “ so RA Schäfer, “ dies kann auch in einzelnen Fonds erheblich unterschiedlich zu bewerten sein, daneben auch vom sogenannten Kleingedruckten abhängig sein. Manche Anleger haben sogar noch die Finanzierung laufen, dann ist diese ebenfalls in die Überlegung miteinzubeziehen.“

Unser Rat als definitiv : Bevor Sie unterschreiben, lassen Sie sich über die Folgen eines Ausstiegs in der einen oder anderen Option dringend beraten.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht – So lautet ein Sprichwort. Die IBH / AIF – Verwaltung nur überfordert ?

Zum Jahresende rechtliche Schritte zwischen den Fonds – Von der IBH / AIF – Geschäftsführung nach Umlaufbeschlüssen wegen Verjährung angekündigt. Was wurde durchgeführt ? Keine Nachricht, keine Informationen.

Vor Jahresende 2018 Gesellschafterversammlungen in den letzten EMBE – Fonds – Protokolle auf spätestens Ende Februar 2019 zugesagt. Eine Information über die Durchführung der Maßnahmen in diesen Fonds nach den Umlaufbeschlüssen gleichsam auf Ende Februar 2019 zu gesagt.

„Ich persönlich hatte in den Gesellschafterversammlungen am 27. und 28.12.2018 jeweils nachgefragt, wann die Protokolle und Informationen zur Umsetzung der Gesellschafterbeschlüsse versandt werden, immerhin geht es um Hunderttausende, teilweise Millionen in den einzelnen IBH – Fonds“, so RA Schäfer.

Mit viel Luft nach oben wurden 2 Monate Zeit ihm zugestanden und  von Herrn Stratscheck zugesagt.

Am 3.4.2019 erfolgte die schriftliche Nachricht von IBH an unsere Kanzlei , daß die umfangreichen Protokolle noch gegengelesen werden müßten, und „innerhalb von drei Wochen“ versandt würden.

Wir sind schon lange der Meinung, daß Herr Staratschek mit IBH und AIF in seinen Aufgaben überfordert ist, zumindest sehr an seine Grenzen stößt, aber permanent eigene gesetztze Fristen nicht einzuhalten, verletzt jedes Maß an Glaubwürdigkeit.

„Was soll man hier ihm überhaupt noch glauben? “ Wir sagen definitiv : Nichts.

Umso mehr, als daß die Firma Finanzdesk bereits Ende Dezember 2019 in allen IBH – Gallinatbank – Fonds die Co-Liquidatorenstellung aufgegeben hat und die Firma AIF von Herrn Staratschek dies bis heute den Gesellschaftern nicht mitgeteilt hat. Dem Vernehmen nach ist Finanzdesk sehr enttäuscht, über das Tempo der Arbeit von AIF. Die Liquidationen sollten 2018, spätestens 2019 zu Ende gebracht werden. Davon sind wir – so unsere Einschätzung ohnenhin seit langem – meilenweit entfernt.

„Der Berliner Flughafen dürfte deutlich früher fertig sein, als daß die Firma AIF bzw. IBH die Fonds abwickeln können,“ so weiter RA Schäfer. Wir rechnen aktuell mit 2020 bis 2023, Korrekturen nach oben wahrscheinlich.

Wenn es wegen der internen Forderungen keinen Schnitt gibt und Verzichte umfassend erklärt werden, dann wird sich dies über Jahre hinziehen. Gleichzeitig bluten die Gesellschaften aus, selbst wenn sie Immobilienvermögen in habhafter Form haben. Es entstehen Berater- und Gerichtskosten ohne Ende.

Und wer profitiert davon?  AIF, IBH und externe Berater, an denen Herr Staratschek nach seiner Mitteilung nicht mittelbar und unmittelbar beteiligt ist.

Zwei Möglichkeiten :

1)  Schnelle Lösung – Kompletter Forderungsverzicht bezüglich der internen Ausgleichsforderungen zwischen den Fonds (bereits schwierig, weil voraussichtlich einzelne Zahlungen bereits von IBH/AIF veranlasst wurden, da Herr Staratschek dies nicht will)

2)  Langjährige Lösung – Für jeden Fonds gibt es aufgrund Interessenkollision eigene Liquidatoren (zumindest dann eine klare Linie und Vermeidung von „Mauscheleien“)

Interne Forderungen und Verbindlichkeiten : CCI – Aufkäufe der Forderungen leider geplatzt

Interne Forderungen und Verbindlichkeiten:

Zwar gibt es keine offizielle Verlautbarung der Firma AIF als Liquidator. Aber aus informierten Kreisen wurde bekannt, dass die Firma CCI ihre Angebote auf Aufkauf der höchst problematischen Forderungen zwischen den IBH-Fonds zurückgenommen hat.

„Uns war von vorneherein klar, dass ohne eine konzertierte Aktion mit den vier EMBE-Fonds eine Lösung nicht möglich sein wird,“ so RA Schäfer. „Es muss weiter Ziel sein, alle diese immensen Forderungen zwischen den Fonds zu regeln, es ist die Basis für einen Abschluss der Liquidation.“

Zur Erinnerung : Die frühere Geschäftsführung hat rund 26 Mio Euro zwischen den Fonds hin und her geschoben, ob Liquidität zu haben. Diese Forderungen gilt es zu regeln.

Immerhin soll es in den Gallinatbank-IBH-Fonds mit der Liquidation nun vorangehen, da mit den Gründungsgesellschaftern bezüglich der Grundbuchstellung und Verkaufsbereitschaft eine Regelung getroffen werden kann. Dies wiederum ist Basis für den Verkauf der Immobilien.

Klar ist, dass die IBH-Fonds uns noch Jahre beschäftigen werden. Und vor allem. Die persönliche Haftung für viele Gesellschafter ist bei weitem nicht vom Tisch. Dies gilt leider auch für solche, bei denen auf dem Papier ein – wenn auch geringer – positiver Abfindungsbetrag prognostiziert wurde.

Thema – Protokollversand – Versammlungen 27./28.12.2019 : Zusagen IBH vs. Realität

Thema – Protokollversand :   Wir machen Druck.

Wir haben anwaltlich die Firma IBH aufgefordert, mitzuteilen, wann nach dem zwischenzeitlichen 6 wöchigen Verzug das Protokoll der Gesellschafterversammlung der 2. Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern GbR versandt wird und aufgefordert dies nachzuholen.

Vor Jahreswechsel hatten drei Versammlungen stattgefunden (ehemalige BAG/Vobafinanzierte IBH-Fonds), bei denen auf Anfrage unsererseits Herr Staratschek erklärte, spätestens Ende Februar würden die Protokolle vorliegen, verbunden mit dem Hinweis, was nach den Umlaufbeschlüssen vom November jeweils von ihm veranlasst wurde.

Hierzu erreichte uns am 4.4.2019 ein Anschreiben nicht von IBH, sondern von Herrn RA Staratschek, der die anwaltliche Vertretung „seiner“ IBH anzeigte, in dem es u.a. wie folgt heißt :

„….Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 22.3.2019 teile ich Ihnen mit, dass … IBH… inzwischen die 42 seitige Mitschrift des Protokolls der Gesellschafterversammlung vom 27.12.2018 vorliegt, diese allerdings noch in sprachlicher und gestalterischer Hinsicht (also nicht inhaltlich) zu redigieren und dann an die Anleger zu versenden ist. Ich gehe davon aus, dass dies innerhalb der nächsten drei Wochen erfolgen wird.“

Das Protokoll wurde wohlgemerkt als Tonbandaufnahme komplett in der Sitzung gefertigt. Eine durchschnittliche Sekretärin hat in zwei Tagen daraus einen Entwurf gefertigt.

Wer soll vertrauen in jemanden haben, der es wohl selbst in vier Monaten nicht schafft, ein Protokoll zu übersenden.

Nota bene :

Das Anwaltsschreiben von RA Staratschek dürfte sicher eine Kostenabrechnung für die Beauftragung seiner Kanzlei durch IBH zur Folge haben und dem Fonds belastet werden. Dies zum Thema Taschen füllen.

+++ Breaking News +++ Finanzdesk als Co – Liquidator raus !!! – CCI will alle Forderungen zwischen den (Gallinatbank finanzierten) Fonds aufkaufen. +++

+++ Breaking News +++

Unseren Überlegungen und unserem Druck wurde Rechnung getragen. Wir freuen uns darüber. Zunächst jedenfalls bei den 20 ehemals Gallinatbank finanzierten IBH-Fonds.

Die unleidlichen, zeitaufwändigen und kostenträchtigen Streitereien zwischen den Fonds sollen ein Ende haben. Die IBH/AIF soll nicht der Verlockung ausgesetzt sein, unter dem Deckmäntelchen von Formalismen Gelder der Fonds zu verblödeln.

Die Firma CCI, für die Finanzdesk tätig ist, hat ein Angebot der Firma AIF zum Aufkauf aller Forderungen zwischen den Gallinatbank finanzierten Fonds hierzu am 12.3.2019 verschickt.

Über die Erledigung dieser Forderungen soll nunmehr per Umlaufbeschluss – Gerüchte zufolge – entschieden werden.

Wir sind gespannt, wann und inwieweit AIF / Staratschek sich veranlasst fühlen, das Angebot von CCI weiterzuleiten und wie dies kommentiert wird.

Die Firma Finanzdesk hat bestätigt, daß Sie Ihr Mandat als Co-Liquidator zum 27.12.2018 bereits niedergelegt hat. Das bezieht sich auf alle ursprünglich Gallinatbank finanzierten IBH-Fonds. Von Herrn Staratschek, IBH und AIF gab es dazu bislang keinerlei Hinweise !!!

Ein weiteres Taschenfüllprojekt von Beteiligten kann womöglich – auch insbesondere durch unser Mitwirken – vermieden werden. Offen sind dann natürlich aber noch alle BAG-/Voba finanzierten IBH-Fonds.

„Es melden sich aktuell immer mehr Anleger, die Angst um etwaige doch noch drohende Zahlungen haben, “ so RA Schäfer. „Daneben hören Sie entgegen vorherigen Mitteilungen wieder Monate lange nichts von AIF bzw. Herrn Staratschek“.

Soweit Anleger je noch nicht anwaltlich beraten sind, raten wir aktuell dringendst, dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Aktualitäten, dies nun zu tun.

Druck erhöhen auf IBH / AIF – Keine Informationen. Keine Protokolle. So geht es nicht weiter.

Wir haben die Schnauze voll. So ist der Tenor allenthalben bei den Anlegern und deren Anwälten, die – wie dereinst – beim Märchenerzähler, dem verstorbenen Geschäftsführer Mulzer vertröstet wurden.

Der liebe Herr Staratschek, ein Wolf im Schafspelz ?

Es gibt immer wieder Ausreden, wie alles kompliziert ist.

Es gibt immer Beteuerungen, dass er, d.h. seine Firmen IBH und AIF so wenig verdienen würden. Das mag auf dem Papier oberflächlich richtig sein.

Tatsache ist, dass jedenfalls das Umfeld der Fonds beginnt, wie dereinst die Initiatoren der Fonds, sich zu bedienen. Natürlich ganz legal. Mit freundlicher Mithilfe von Herrn Staratschek, der selbst angeblich nicht profitiert. Und das ganze unter dem Deckmantel der Notwendigkeit von vielen Anwaltskanzleien, die natürlich aus Interessenskollisionsgründen eingeschaltet werden müssen, ebenso neuen Steuerberatern, Sachverständigen der Immobilien, Maklern. Sichern haben wir noch etwas vergessen.

„Wir sind als frühere Abwickler von Fonds bestens mit der Materie vertraut,“ so RA Schäfer. „Deswegen haben wir bislang aus Zeit- und Kostengründen davor zurückgeschreckt, einfach großflächig Strafanzeigen zu erstatten. Das führt zu immensen Zeitverzögerungen.“

Aber irgendwann ist Schluss mit lustig.

Auch die noch gut aufgestellten Fonds drohen derzeit auszubluten. Es werden Kosten produziert ohne Ende, um die unsäglichen wechselseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten  mutmaßlich pflichtgemäß aufzuklären und dann in Streitigkeiten in Endlosprozessen über fünf eher zehn Jahre allesamt in den Exodus zu führen. Sobald Gelder aus den Immobilienverkäufen einkassiert ist, haben die Beteiligten ja wieder viel Spielgeld zur Verfügung. Letztlich nämlich das der Anleger.

„Wir wüssten, wie diese Fonds zu beendigen sind, nach dem Motto besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende,“ so weiter RA Schäfer. „Es muss wechselseitig auf alle Forderungen und Verbindlichkeiten verzichtet werden. Punkt aus Ende. Und dafür gibt es beste Argumente.“

Nota bene :

Ein Liquidator darf und muss ein gesondertes, seinem know how entsprechendes, Salär erhalten. Gekoppelt an den Faktor Zeit und den Immobilienerlös. Das ist branchenüblich. Das ist zwar um ein Vielfaches höher als die bloßen weiterlaufenden geringen Verwaltungsgebühren, aber deutlich geringer und vor allem transparenter als die undurchsichtigen Riesenkosten der Armeen von Beratern, die jahrelang beschäftigt werden.

Ein böser Verdacht – Was passiert mit den Immobilienerlösen? Die Gelddruckmaschine läuft weiter.

Viele der IBH – Fonds befinden sich in Liquidation. Nur die ehemals BAG – finanzierten Fonds hängen noch hinterher, da die Firma EMBE als Mehrheitsgesellschafterin in 5 Fonds kein Einverständnis hierzu erteilt hat.

Die ursprünglich durch die Gallinatbank finanzierten IBH – Fonds werden in Co – Liquidation von der Firma A.I.F. (Staratschek) und der Firma Finanzdesk (beauftragter Dienstleister des jeweiligen Hauptgesellschafters) abgewickelt.

So weit so gut. Dahinter stehen wir als Anlegervertreter. Die Immobilien sollen womöglich 2019 nun verkauft werden. Wir sind gespannt, in welcher Weise hierzu Beschlussfassungen ergehen sollen, dh über was die Gesellschafter beschließen können sollen oder dürfen.

Immerhin dann könnte ja die Liquidation abgeschlossen werden, das Vermögen ist ja verkauft, Bankverbindlichkeiten bestehen wenn dann nur in geringem Umfang, mit Ausnahme weniger Fonds stehen alle im Plus.

Endlich ein Ende ? Weit gefehlt.

Ein böser Verdacht kommt auf. Ein ganz böser. Der Co-Liquidator AIF meint in umfänglicher Form wegen den Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einzelnen Fonds Regelungen treffen zu müssen oder Streitigkeiten führen zu müssen, die Zeit, vorallem aber viel Geld kosten werden. Anwalts- und Gerichtskosten in die Hunderttausende, wahrscheinlich jedoch deutlich in die Millionen Euro gehend.

Geld, daß die Fonds nicht auf Ihrer hohen Kante haben, das Geld reicht nur für den laufenden Betrieb nämlich im Schnitt gerade mal bis maximal Ende 2019. Zwischen 50.000 und 100.000 Euro sind nämlich im Schnitt aktuell noch auf dem Konto der einzelnen Fonds.

Sonderzahlungen ? Nachschüsse ? Durch die Gesellschafter ?

Aber nein. Es ist  nach den Verkäufen Geld auf dem Konto, um die Taschen vieler in den kommenden Jahren zu füllen. Ist dies die Strategie ?

Unter dem Deckmäntelchen von mutmaßlichen Sorgfaltspflichten des Liquidators könnten dann Gelder quasi legal den Gesellschaftern entzogen werden. Ein toller Trick.

Unsere Empfehlung war und ist :

Beschlussfassungen in allen Gesellschaften, daß auf den Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten verzichtet wird. Und zwar sofort. In manchen Fonds hört sich dies schmerzhaft an, aber wenn das Guthaben später verprozessiert ist, stehen auch diese Fonds bei Null Auseinandersetzungsguthaben.

Die Firma Finanzdesk sollte – auch im Eigentinteresse – hierauf dringendst hinwirken, die Firma EMBE sollte sich schleunigst dazu durchringen, in ihren Fonds die Liquidation zu beschließen, als Co-Liquidator zu fungieren und dann in selber Weise zu verfahren.

Wir wissen, wovon wir reden. Wir haben dies alles seit 30 Jahren mehr als einmal erlebt.