Thema – Protokollversand – Versammlungen 27./28.12.2019 : Zusagen IBH vs. Realität

Thema – Protokollversand :   Wir machen Druck.

Wir haben anwaltlich die Firma IBH aufgefordert, mitzuteilen, wann nach dem zwischenzeitlichen 6 wöchigen Verzug das Protokoll der Gesellschafterversammlung der 2. Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern GbR versandt wird und aufgefordert dies nachzuholen.

Vor Jahreswechsel hatten drei Versammlungen stattgefunden (ehemalige BAG/Vobafinanzierte IBH-Fonds), bei denen auf Anfrage unsererseits Herr Staratschek erklärte, spätestens Ende Februar würden die Protokolle vorliegen, verbunden mit dem Hinweis, was nach den Umlaufbeschlüssen vom November jeweils von ihm veranlasst wurde.

Hierzu erreichte uns am 4.4.2019 ein Anschreiben nicht von IBH, sondern von Herrn RA Staratschek, der die anwaltliche Vertretung „seiner“ IBH anzeigte, in dem es u.a. wie folgt heißt :

„….Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 22.3.2019 teile ich Ihnen mit, dass … IBH… inzwischen die 42 seitige Mitschrift des Protokolls der Gesellschafterversammlung vom 27.12.2018 vorliegt, diese allerdings noch in sprachlicher und gestalterischer Hinsicht (also nicht inhaltlich) zu redigieren und dann an die Anleger zu versenden ist. Ich gehe davon aus, dass dies innerhalb der nächsten drei Wochen erfolgen wird.“

Das Protokoll wurde wohlgemerkt als Tonbandaufnahme komplett in der Sitzung gefertigt. Eine durchschnittliche Sekretärin hat in zwei Tagen daraus einen Entwurf gefertigt.

Wer soll vertrauen in jemanden haben, der es wohl selbst in vier Monaten nicht schafft, ein Protokoll zu übersenden.

Nota bene :

Das Anwaltsschreiben von RA Staratschek dürfte sicher eine Kostenabrechnung für die Beauftragung seiner Kanzlei durch IBH zur Folge haben und dem Fonds belastet werden. Dies zum Thema Taschen füllen.