Druck erhöhen auf IBH / AIF – Keine Informationen. Keine Protokolle. So geht es nicht weiter.

Wir haben die Schnauze voll. So ist der Tenor allenthalben bei den Anlegern und deren Anwälten, die – wie dereinst – beim Märchenerzähler, dem verstorbenen Geschäftsführer Mulzer vertröstet wurden.

Der liebe Herr Staratschek, ein Wolf im Schafspelz ?

Es gibt immer wieder Ausreden, wie alles kompliziert ist.

Es gibt immer Beteuerungen, dass er, d.h. seine Firmen IBH und AIF so wenig verdienen würden. Das mag auf dem Papier oberflächlich richtig sein.

Tatsache ist, dass jedenfalls das Umfeld der Fonds beginnt, wie dereinst die Initiatoren der Fonds, sich zu bedienen. Natürlich ganz legal. Mit freundlicher Mithilfe von Herrn Staratschek, der selbst angeblich nicht profitiert. Und das ganze unter dem Deckmantel der Notwendigkeit von vielen Anwaltskanzleien, die natürlich aus Interessenskollisionsgründen eingeschaltet werden müssen, ebenso neuen Steuerberatern, Sachverständigen der Immobilien, Maklern. Sichern haben wir noch etwas vergessen.

„Wir sind als frühere Abwickler von Fonds bestens mit der Materie vertraut,“ so RA Schäfer. „Deswegen haben wir bislang aus Zeit- und Kostengründen davor zurückgeschreckt, einfach großflächig Strafanzeigen zu erstatten. Das führt zu immensen Zeitverzögerungen.“

Aber irgendwann ist Schluss mit lustig.

Auch die noch gut aufgestellten Fonds drohen derzeit auszubluten. Es werden Kosten produziert ohne Ende, um die unsäglichen wechselseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten  mutmaßlich pflichtgemäß aufzuklären und dann in Streitigkeiten in Endlosprozessen über fünf eher zehn Jahre allesamt in den Exodus zu führen. Sobald Gelder aus den Immobilienverkäufen einkassiert ist, haben die Beteiligten ja wieder viel Spielgeld zur Verfügung. Letztlich nämlich das der Anleger.

„Wir wüssten, wie diese Fonds zu beendigen sind, nach dem Motto besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende,“ so weiter RA Schäfer. „Es muss wechselseitig auf alle Forderungen und Verbindlichkeiten verzichtet werden. Punkt aus Ende. Und dafür gibt es beste Argumente.“

Nota bene :

Ein Liquidator darf und muss ein gesondertes, seinem know how entsprechendes, Salär erhalten. Gekoppelt an den Faktor Zeit und den Immobilienerlös. Das ist branchenüblich. Das ist zwar um ein Vielfaches höher als die bloßen weiterlaufenden geringen Verwaltungsgebühren, aber deutlich geringer und vor allem transparenter als die undurchsichtigen Riesenkosten der Armeen von Beratern, die jahrelang beschäftigt werden.