Ein böser Verdacht – Was passiert mit den Immobilienerlösen? Die Gelddruckmaschine läuft weiter.

Viele der IBH – Fonds befinden sich in Liquidation. Nur die ehemals BAG – finanzierten Fonds hängen noch hinterher, da die Firma EMBE als Mehrheitsgesellschafterin in 5 Fonds kein Einverständnis hierzu erteilt hat.

Die ursprünglich durch die Gallinatbank finanzierten IBH – Fonds werden in Co – Liquidation von der Firma A.I.F. (Staratschek) und der Firma Finanzdesk (beauftragter Dienstleister des jeweiligen Hauptgesellschafters) abgewickelt.

So weit so gut. Dahinter stehen wir als Anlegervertreter. Die Immobilien sollen womöglich 2019 nun verkauft werden. Wir sind gespannt, in welcher Weise hierzu Beschlussfassungen ergehen sollen, dh über was die Gesellschafter beschließen können sollen oder dürfen.

Immerhin dann könnte ja die Liquidation abgeschlossen werden, das Vermögen ist ja verkauft, Bankverbindlichkeiten bestehen wenn dann nur in geringem Umfang, mit Ausnahme weniger Fonds stehen alle im Plus.

Endlich ein Ende ? Weit gefehlt.

Ein böser Verdacht kommt auf. Ein ganz böser. Der Co-Liquidator AIF meint in umfänglicher Form wegen den Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einzelnen Fonds Regelungen treffen zu müssen oder Streitigkeiten führen zu müssen, die Zeit, vorallem aber viel Geld kosten werden. Anwalts- und Gerichtskosten in die Hunderttausende, wahrscheinlich jedoch deutlich in die Millionen Euro gehend.

Geld, daß die Fonds nicht auf Ihrer hohen Kante haben, das Geld reicht nur für den laufenden Betrieb nämlich im Schnitt gerade mal bis maximal Ende 2019. Zwischen 50.000 und 100.000 Euro sind nämlich im Schnitt aktuell noch auf dem Konto der einzelnen Fonds.

Sonderzahlungen ? Nachschüsse ? Durch die Gesellschafter ?

Aber nein. Es ist  nach den Verkäufen Geld auf dem Konto, um die Taschen vieler in den kommenden Jahren zu füllen. Ist dies die Strategie ?

Unter dem Deckmäntelchen von mutmaßlichen Sorgfaltspflichten des Liquidators könnten dann Gelder quasi legal den Gesellschaftern entzogen werden. Ein toller Trick.

Unsere Empfehlung war und ist :

Beschlussfassungen in allen Gesellschaften, daß auf den Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten verzichtet wird. Und zwar sofort. In manchen Fonds hört sich dies schmerzhaft an, aber wenn das Guthaben später verprozessiert ist, stehen auch diese Fonds bei Null Auseinandersetzungsguthaben.

Die Firma Finanzdesk sollte – auch im Eigentinteresse – hierauf dringendst hinwirken, die Firma EMBE sollte sich schleunigst dazu durchringen, in ihren Fonds die Liquidation zu beschließen, als Co-Liquidator zu fungieren und dann in selber Weise zu verfahren.

Wir wissen, wovon wir reden. Wir haben dies alles seit 30 Jahren mehr als einmal erlebt.