Protokolle aus den Gesellschafterversammlungen Ende Dezember 2018 – Die Versprechungen des Herrn Staratschek.

Die Anwesenden haben es noch im Ohr. Bei den letzten Gesellschafterversammlungen kurz vor Jahresende hatte RA Schäfer persönlich nachgefragt, wann mit den Protokollen zu rechnen sei. Immerhin geht es teilweise um gravierende Folgen für die Gesellschafter.

„4-6 Wochen müssten in jedem Fall zu schaffen sein,“ so damals Geschäftsführer Staratschek, der die IBH vertritt.

Wir haben uns dann vorsorglich die Akten auf Ende Februar 2019 auf Wiedervorlage genommen. Bislang jedoch. Keine Übersendung des Protokolls.

Es geht dabei nicht nur um Formalien, zugesagt wurde mithin auch, daß gleichzeitig bekannt gemacht wird, in welchen Fällen Klagen veranlasst wurden gegen andere Fonds und wo der jeweilige Fonds seinerseits verklagt wurde.

Dabei geht es teilweise um hohe sechsstellige Summen, mitunter um noch mehr.

Es geht dann in der Folge darum, wann die Liquidation eingeleitet wird, was bei den sogenannten BAG-Fonds bislang nicht der Fall ist.

Die Gesellschafter wollen wissen, woran sie sind, immerhin sind doch letztlich mehr Fonds Not leidend als zwischenzeitlich gedacht.  Und durch teilweise undurchschaubare Kosten können weitere Fonds, die eigentlich im Plus sein sollten, ausgeblutet oder gar ins Minus geführt werden.

Dies gilt es zu vermeiden.

„Für unsere Mandanten gilt nach wie vor, entweder durch Übertragung raus aus der Beteiligung oder die Liquidation forcieren mit dem bestmöglichen Ergebnis, im Zweifelsfall die Reißleine mit einer Kündigung ziehen,“ so RA Schäfer.

Das ist jedoch in jedem Fonds und oftmals bei jedem Anleger individuell zu bewerten, zumal viele auch noch eine Finanzierung laufen haben. Daher muss mit kühlen Kopf die Strategie entschieden werden.