Ärgerlich – Ausgeschiedene Gesellschafter erhalten nach wie vor Post und Aufforderungen durch IBH und AIF.

Aufforderungen durch IBH und AIF.

Immer wieder landen Anfragen bei uns auf dem Tisch von ausgeschiedenen IBH – Gesellschaftern. Teilweise von uns einmal vertretenen Anlegern, teilweise von anderen. Es geht um längst übertragene Geschäftsanteile an IBH – Fonds.

„Irgendwann zum Beispiel 2017 oder 2018 durch Übertragung ausgeschieden zu sein und dann nicht nur mit Post von IBH oder AIF zu erhalten, sondern mit Aufforderungen zu Erklärungen überzogen zu werden, “ so RA Schäfer, “ das ist ein Unding. Es kann nicht angehen, dies als Selbstverständlichkeit anzusehen, da dies nicht anders ginge.“

Anleger sind Laien und kommen richtigerweise schnell zur Auffassung, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen bei der Übertragung zugegangen ist. Und in der Tat. Mitunter mag dies sogar der Fall sein.

Keine rückbestätigten Übertragungen, keine Anzeige beim Treuhänder, keine Eintragung in die Gesellschafterliste. Alles Klippen, die es zu meistern gilt.

„Oftmals haben wir feststellen können, daß dies sogar in Ordnung war und dennoch kam die Post. Die Post an Anleger, die behandelt werden, als seien sie nach wie vor Gesellschafter.“

Unsere Kanzlei hat bislang aus Kostengründen niemandem geraten klagweise vorzugehen, um im Rahmen einer Feststellungsklage das Ausscheiden sich vollends bestätigen zu lassen. Der Ignoranz von IBH / AIF und dem Geschäftsführer Herrn Staratschek wwerden jedoch Grenzen gesetzt sein.

„Spätestens, wenn Anleger in einzelnen Fonds aufgefordert werden, Verlustausgleichszahlungen zu leisten, werden wir empfehlen, sofort klagweise vorzugehen, “ so ergänzend RA Schäfer.

In den letzten Monaten ist die Zahl unserer Beratungen und Mandatierungen nochmals sprunghaft gestiegen, die Massenpost an die Gesellschafter zu Umlaufbeschlüssen und damit verbundenen Fragezeichen haben dies veranlasst.