Erhöhtes Fehlbetragsrisiko für viele Fonds – Die vorhandene Liquidität wird unnötig verbraten

Erhöhtes Fehlbetragsrisiko:

Ein Verdacht rückt immer näher. Die Frage des eigentlichen Geschäftsmodells, den die aktuelle Geschäftsführung des IBH betreibt. Womit verdient IBH Ihr Geld ? Mit 400,– Euro Fondsverwaltungsgebühr, die monatlich im Schnitt vereinbart sind. Ebenso mit demselben Betrag, der bei der Liquidation anfällt ?

„Wir haben dies stets in Frage gestellt“, so RA Schäfer. „das deckt kaum mehr als Auslagen.“

Nun stellt sich heraus, daß die durchaus noch betriebsfähigen Fonds mit aktivem Immobilienbestand , denen eigentlich kein Fehlbetragsausgleich droht, im Jahr beispielsweise rund Euro 200.000,– an Kosten produzieren, dabei bei Mieteinnahmen von Euro 100.000,– zu Verlusten von Euro 100.000,-jährlich  kommen.

„Das klappt natürlich dann, wenn es Rücklagen auf der Bank als Liquidität in erkennbaren sechsstelligen Höhen gibt. Zumindest oft drei bis vier Jahre. Erst dann ist der Fonds illiquide und bedarf Nachschüssen oder Notverkäufen.“ In rund 20 der 26 Fonds sind bislang Überdeckungen und eine Liquidität vorhanden, so daß diese Fonds durchaus ausgesaugt werden können.

„Es werden offensichtlich Unmengen von Geldern für externe Berater ausgegeben, deren Beträge und Tätigkeiten bislang weitestgehend im Dunkeln sind, aus unserer Sicht völlig unnötig sind und die die Fonds wirtschaftlich vollends ruinieren, “ so weiter RA Schäfer. Zumndest im Falle des neuen Steuerberaters Mangold mußte der Geschäftsführer der IBH – Fonds, Herr Staratschek einräumen, daß eine persönliche Verflechtung seinerseits besteht.

Wir kennen dies aus den Taschenfüllprojekten der 80er und 90er Jahre, als die Initiatoren von Fonds in allen Verträgen mit beteiligt waren und deswegen überall mitverdienten. So auch übrigens bei den Initiatoren der IBH-Fonds.

Ein Schelm, der Böses denkt. Der denkt nämlich, das ganze passiert jetzt ein weiteres Mal.

„Eigentlich konnte ich mir bis jetzt nicht vorstellen, daß eine solche Dreistigkeit bei Herrn Staratschek vorliegt. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, daß jedoch der Verdacht gegeben ist und es an ihm liegt, darzulegen, woran er eigentlich verdient. Wir wissen um die Tricks der Branche mit fingierten Rechnungen Zahlungsrückflüsse zwischen Beratern darzustellen, die innerhalb der Fonds selbst natürlich nirgends auftauchen. Das sind nichts anderes als versteckte Provisionen.

Wir werden im Zuge der Liquidation der IBH auf die Finger schauen.

Gleichwohl gilt für uns weiterhin völlig pragmatisch für die von uns vertretenen Anleger, sie individuell bestmöglich und baldmöglich aus dem jeweiligen Fonds herauszubekommen. Sei es auch durch Anteilsübertragungen oder Kündigungen mit möglichen Klagen auf Auseinandersetzungsbilanz und Auszahlung des Guthabens.