Zweite Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern – Gesellschafterversammlung vom 28.12.2018 : Bescheidene Restprognose

Bescheidene Restprognose :

Vor vollem Haus fand die erste Gesellschafterversammlung auch dieses Fonds in München statt. Es war die letzte überhaupt der insgesamt 27 IBH – Fonds. Sie war erst – wie alle fünf anderen der sog. EMBE-Fonds – durch eine Klage des Mehrheitsgesellschafters EMBE überhaupt zustande gekommen.

Auch hier wurden Immobilien teilweise zwangsversteigert, da der Fonds unter Herrn Mulzer in der Vergangenheit Bankdarlehen nicht bedient hatte.

Bei lediglich noch überschaubaren Restwerten der übrigen Immobilien erwartet die Anleger ein kleines Abfindungsguthaben laut Prognose der IBH. Zwischen 3 und 13 % des angelegten Betrages. Immerhin kein Fehlbetrag, Stand jetzt.

„Die Besonderheit ist hier, daß gegenüber der IBH selbst Forderungen von rund Euro 250.000,-– bestehen, was allerdings die Geschäftsführung nicht hindert, die laufende Verwaltungsgebühr zu vereinnahmen, “ so RA Schäfer. „Auch vorliegend ist ärgerlich, daß die Liquidität um rund Euro 100.000 sich in einem Jahr verringert hat, obwohl noch Mieten von rund Euro 100.000 vereinnahmt wurden.“

Das bedeutet, daß der Fonds derzeit Euro 200.000,– an Kosten in einem Jahr verbrät.

„Unsere Nachfrage in der Versammlung konnte leider durch Herrn Staratschek keine befriedigende Antwort erbringen, er ist jedoch auf unser Drängen bereit, mit dem Protokoll, spätestens kurz danach die Positionen der Kosten zu benennen.“

Aber auch hier gilt : So schnell wir möglich mit EMBE einig werden, daß die Liquidation starten kann und keine jahrelangen Streitigkeiten zwischen den Fonds zu führen.