Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern – Gesellschafterversammlung vom 27.12.2018 – Fehlbetragsausgleich droht

Nach Vorlage der Geschäftsberichte Ende November 2018 ist klar : Die Gesellschafter müssen einen Fehlbetragsausgleich leisten.

Ex – Geschäftsführer Mulzer hat – wie auch in anderen Fonds – Zwangsvollstreckungsmaßnahmen von Banken ergehen lassen, ohne dies den Gesellschaftern mitzuteilen. Der restliche Vermögensbestand des Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern : 8 Stellplätze mit Wert Euro 20.000,–. Alles andere an Immobilienvermögen ist weg.

Wieviel die Gesellschafter letztlich werden ausgleichen müssen, ist offen. Prognostiziert seitens der Geschäftsführung der IBH sind bislang überschaubare Beträge im dreistelligen Bereich je 10.000 Euro – Anteil.

„Letztlich hängt jedoch alles davon ab, ob und inwieweit sich Herr Staratscheck mit den anderen Fonds wegen immenser wechselseitiger Ausgleichsforderungen einigen wird, “ so RA Schäfer. Per Saldo haben die anderen Fonds deutlich höhere Forderungen an die Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern als umgekehrt.

Beängstigend : Innerhalb eines Jahres verlor der Fonds fast Euro 100.000 an Liquidität. Ein Betrag, der nach Aussage der Geschäftsführung ua vorallem durch externe Berater. Die Fondsgeschäftsführung hat – laut eigener Aussage – ihre Vergütung bislang seit 2015 (noch) nicht verrechnet.

Unsere Empfehlung : So schnell wie möglich liquidieren. Keine unnötigen weiteren externen Kosten.

Darauf haben wir in der Versammlung gedrängt,“ so weiter RA Schäfer. „Leider gab es nur Informationen, aber keine Beschlussfassungen, so daß die Geschäftsführung alles nur zur Kenntnis genommen hat.“

Die Tendenz ist jedoch das Gegenteil. Herr Staratschek will auch hier, alle Forderungen zwischen den Fonds individuell „regeln“. Das kostet viel Zeit und Geld.

Und wem nutzt es ?