Gesellschafterversammlungen am 27.12. und 28.12.2018 – Verjährungsprobleme bei Forderungen zwischen den Fonds

Verjährungsprobleme :

Gleich drei Gesellschafterversammlungen fanden noch am 27.12.2018 in München bei den sogenannten EMBE – Fonds im Rahmen der IBH – Abwicklungen statt.

Das sind drei der fünf Fonds, bei denen zwischenzeitlich die Firma EMBE durch ehemalige Aufkäufe der BAG-/Volksbank finanzierten Fonds Großgesellschafter, wahrscheinlich sogar Mehrheitsgesellschafter wurde.

Die Umlaufbeschlüsse im November setzen nun die IBH – Geschäftsführung unter Zeitdruck. In nur einem dieser fünf Fonds ist eine Abstimmung erfolgt (Grundbesitz Wohnbaufonds Bayern) , daß eine Verjährungsverzichtsvereinbarung bezüglich der Forderungen zwischen den einzelnen Gesellschaften  erfolgen soll. Immerhin insgesamit rund 26,3 Mio. Euro sind dabei im Feuer.

In allen anderen Fällen ist die Geschäftsführung zum Handeln gezwungen, dh verjährungsbunterbrechende Maßnahmen noch bis Jahresende durchzuführen. Mit Hilfe von Großkanzleien in der Beratung der IBH soll dies noch bewerkstelligt werden.

„Wir haben bei den Versammlungen am 27. und 28.12.2018 darauf gedrängt, daß mit der Protokollversendung, die in vier bis sechs Wochen zugesagt wurde, auch ein aktueller Statusbericht dann zu allen Klagen und einem aktualisierten wirtschaftlichen Stand der Fonds übermittelt wird, “ so RA Schäfer.

Nachwie vor streben wir an, die Liquidation baldmöglichst in die Wege zu leiten und auch alle Möglichkeiten auszuschöpfen, Anteile ggf. an Dritte zu übertragen, vorliegend ggf. an die Firma EMBE bei den angesprochenenen fünf Fonds.

2019 wird ein Entscheidungsjahr, weil wir ansonsten aus teilweise ausgesprochenen Kündigungen und weiteren Kündigungen Klagen auf eine Auseinandersetzungsbilanz empfehlen und einleiten werden.

„Die Leute haben einfach genug, sie wollen so schnell wie möglich aus den Fonds raus, ihnen ist großenteils bewußt, daß sie fast alles verloren haben und nur nicht noch draufzahlen wollen, “ so ergänzend RA Schäfer.