IBH Beteiligung vor langer Zeit gekündigt ? Was tun ?

IBH Beteiligung vor langer Zeit gekündigt.

Gänzlich ungeklärt ist der Umgang von gekündigten Anteilen seitens des Fonds.

„Solange wir der Meinung waren, Herr Staratschek würde zielgerichtet und zügig versuchen, die Fonds abzuwickeln, haben wir diesem Gesichtspunkt nicht zuviel Raum gegeben,“ so RA Schäfer. “ Wir haben empfohlen, einfach auch bei Beteiligungen zuzuwarten auf den Liquidationserlös, die bereits auf Ende 2016 oder Ende 2017 selbst oder über unsere Kanzlei gekündigt haben.“

Die Folgen der Kündigungen werden von der Geschäftsführung bis heute schlicht ignoriert. Man hofft einfach, nicht gerichtlich in Anspruch genommen zu werden.

Da wir mit der Geduld gegenüber Herrn Staratschek am Ende sind, empfehlen wir nun, ggf. gegenüber dem Fonds klagweise auf eine Auseinandersetzungsbilanz zum Ausscheiden und das jeweilige Guthaben vorzugehen.

Dabei hat sich der Fonds unterschiedlich, teilweise taktisch unklug verhalten. Es gibt drei Konstellationen nach Kündigungen:

a)  keine Reaktion des Fonds

b)  Bestätigung der eingegangenen Kündigung

c)  Bestätigung der Wirksamkeit der Kündigung auf einen bestimmten Zeitpunkt

Im letztgenannten Fall hat der Fonds sich sogar definitiv jeder Einwendung nach § 242 BGB beraubt. Das sogenannte Windhundrennen bei Fonds in Krisensituation, verbietet mithin sogar mitunter eine Kündigung.

Wir raten dringend zur individuellen Prüfung in allen Kündigungsfällen, inwieweit nicht klagweise gegenüber dem Fonds vorgegangen wird.