3. Grundbesitz Wohnbaufonds GbR – Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 27.6.2018 liegt endlich vor. Und : Wieder keine neuen Informationen.

Nach fast genau vier Monaten liegt das Wort – Protokoll der Gesellschafterversammlung durch die Geschäftsführung der IBH nun endlich vor. Vier Monate abschreiben aus Mitschnitt und Korrekturlesen. Das ist das Tempo aller Abwicklungen. Desaströs. Leider.

Es werden im Protokoll die Streitigkeiten zwischen dem mutmaßlichen Mehrheitsgesellschafter und IBH zwar aufgeführt, jedoch ohne nähere Inhalte. Herr Staratschek meinte hierzu stets, die Gesellschafter hätten kein Anrecht Einzelheiten zu erfahren und machte nur vage Andeutungen. Seitenweise werden Anfragen zu den Prüfungen der Verbindlichkeiten zwischen den Gesellschaften aufgeführt. Es wurden Gelder „verschoben“, letztlich wohl unterschlagen.

Da diese Forderungen zwischen den Gesellschaften nach bisherigem Stand nie ausgeglichen werden, ist dieser womöglich jahrelange Aufwand – mit Verlaub – absoluter Schwachsinn. Würde dies wesentlich sein, müsste Herr Staratschek sofort die Geschäftsführung wegen Interessenkollision niederlegen. Für jede Gesellschaft müsste ein eigener Geschäftsführer bestellt werden.

So blieb uns in dieser Versammlung nur die Möglichkeit gleich mehrfach Pragmatismus einzufordern, da es nur darum geht, schnellstmöglich die Liquidation einzuleiten und  für die von uns vertretenen Anleger zu erwirken, dass für diese der Spuk „IBH“ endlich vorbei ist. Alternativ die Anteile an den Mehrheitsgesellschafter ( EMBE ) zu verkaufen.

RA Schäfer gemäß Wortprotokoll auf Seite 6 u.a. :

“ … die nur eines möchten, nämlich die Sache so schnell wie möglich beendet haben. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten . Die eine Möglichkeit…man wird sich einig, wer Gesellschafter ist und dann wird die Liquidation eingeleitet. Die zweite Variante möchte ich in aller Deutlichkeit anregen… wenn Sie (gemeint war EMBE) das Interesse haben, die Fonds selbst fortzuführen, dann machen Sie kurzfristig vernünftige Angebote (an die Anleger). Sie können dann mit den drei Immobilien machen, was Sie wollen.“

Was uns wunderte war, dass außer uns dies niemand so klar von anwaltlicher Seite eingefordert hat.

Wir bleiben jedenfalls am Ball, um so rasch wie möglich von uns individuell vertretenen Anlegern den Ausstieg oder die Beendigung zu ermöglichen.

Eine Bitte um Stellungnahme an IBH war im übrigen wiederum erfolglos. Lediglich eine „Assistentin“ der Geschäftsführung rief bei uns an, wollte RA Schäfer sprechen. Als in üblicher Form darum gebeten wurde, zu hinterlassen, wann und unter welcher Nummer sie für einen Rückruf zur Verfügung stünde, meinte sie, das sei nicht möglich. Tolle Kommunikation, Herr Staratschek!