Quo vadis – 1. Welle – IBH – Liquidationen (Gallinat Bank Finanzierungen)

Wie geht es voran mit den 2017 beschlossenen Liqudiation der rund 90 % IBH-Fonds? ( Gallinat Bank Finanzierungen )

Leider gibt es dazu keine verläßlichen offiziellen Informationen. „Sogenannten informierten Kreise zufolge,“ so RA Schäfer, der mit seiner Kanzlei eine Vielzahl von IBH-Anlegern  ( Gallinat ) vor rund 10 – 15 Jahren bei der Finanzierungsabwicklung heute bei den Fonds selbst vertritt,“ soll alles seinen Gang gehen.“

Was heißt das ? Gutachten zu den Immobilien werden eingeholt. Dann werden Makler beauftragt, die Objekte zu veräußern. Schließlich kann nach dem Verkauf „gerechnet“ werden. Das heißt, die Auseinandersetzungsbilanz erstellt werden. Verbunden mit der kriegsentscheidenden Frage, ob und in welcher Höhe ein Guthaben herauskommt.

Für viele Fonds schwebt nach wie vor das Damoklesschwert eines Fehlbetrages über den Gesellschaftern. Das heißt dann Verlustausgleich ! Persönliche Haftung ! Alle bislang vorliegenden Zahlen sind pure Schätzungen der Geschäftsführung der IBH.

Unsäglich ist die Informationspolitik. Teilweise wurde die Liquidation im August 2017 begonnen und bis heute ist kein Sachstand mitgeteilt worden.

„Uns ist unklar, zu welchem Zeitpunkt die Liqudiatoren ggf. meinen, Gesellschafterbeschlüsse herbeiführen zu müssen. Über Kaufangebote, über den Kaufvertragsinhalt bei einem konkreten Verkauf oder vielleicht schon, wenn das Gutachten vorliegt und bevor Makler beauftragt werden ?“ Diese Fragen drängen sich zwangsläufig auf.

Wir raten dringlichst als Anleger selbst Druck auf die Liquidatoren auf Auskunft des Fortgangs zu machen oder sich anwaltlicher Hilfe zu bedienen.

„Viele haben über unsere Kanzlei,“ so RA Schäfer, “ Ihre Anteile bereits in den vergangenen Monaten übertragen können, aber viele sind auch noch in sehr rechtsunsicheren Sitationen“.