Geschädigte Anleger aus Berlin, den Neuen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen – Die nächste Welle an Schrottimmobilien-Verkäufen läuft

Man kann es drehen und wenden, wie man möchte. Es gibt eben rund 500.000 Immobilien in Deutschland, die in einem Kreislauf sind, der auf eine Abzocke durch Aufkäuferfirmen, Strukturvertrieben und Banken ausgerichtet sind. In den 90er Jahren bis zu Beginn dieses Jahrtausends waren in erster Linie Anleger aus Baden-Württemberg und Bayern betroffen. Die Immobilien wurden zu einem Großteil zu geringsten Kaufpreisen aufgekauft, leicht aufgehübscht, teilweise saniert und wurden und werden in jüngster Zeit nun weiterverkauft an Anleger vornehmlich in Berlin, den neuen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen. Je frühzeitiger sich der Anleger über seine Situation um Finanzierung und Objekterwerb bewusst wird, um so besser. „Wir spüren deutlich, dass in unserer Berliner Kanzlei immer mehr Nachfragen im Zuge von Erstberatungen erfolgen“, so RA Ralph Schäfer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. „Wichtig ist einfach, dass die geschädigten Anleger nicht die Augen vor ihrer Situation verschließen, sondern baldmöglichst ein sinnvolles Vorgehen in Angriff nehmen“, so weiter Schäfer. Um ein Vorgehen gegenüber Verkäufer, Vermittler, häufig auch der Bank, zu überprüfen, ist fast in jedem Falle sinnvoll, eine Erstberatung durchzuführen. „Für eine solche Erstberatung nehmen wir uns dann gerne zwei Stunden persönlich Zeit, um ein sinnvolles Vorgehen, nicht nur juristisch, sondern auch wirtschaftlich, für den Erwerber beurteilen zu können“, ergänzt Schäfer.