Vertrieb durch Viskus GmbH

Verschiedene Kanzleien in Deutschland sind dem Vernehmen nach gegenüber der Firma Viskus GmbH tätig. Diese soll überteuerte Eigentumswohnungen insbesondere in Chemnitz, finanziert über die DKB und die DSL-Bank, vertrieben haben. Die überteuerten Immobilien sind zumindest teilweise Denkmalschutzobjekte. Ferner sollen erste Versäumnisurteile gegenüber diesem Vertrieb erfolgt sein (März 2011), nachdem dieser auf Schadensersatz in Anspruch genommen wurde. Soweit Urteile dann wiederum nicht erfüllt werden können, das heißt Schadensersatz geleistet werden kann, ist zu befürchten, dass die Erwerber auf ihrem sogar festgestellten Schadensersatz „sitzen bleiben“. Dann wiederum wäre lediglich möglich zu erwägen, inwieweit die finanzierende Bank im Einzelfall in Anspruch genommen werden kann, sei es im Rahmen von zurechenbaren Aufklärungspflichtverletzungen des Vermittlers, sei es beispielsweise auch bei einem häufigen Vorliegen objektiv sittenwidriger Überteuerung.
Es handelt sich bei den finanzierten Objekten dann gegebenenfalls bei entsprechender Überteuerung zumindest wertmäßig um sogenannte Schrottimmobilien.
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