IBH-Fonds – Chaos in der Organisation und skurpellose Hoffnungsmache

Allerjüngst erhielten Gesellschafter ein Rundschreiben des IBH vom 7.5.2018, das als „Erinnerungsschreiben“ für die hintenangestellten Fonds der BAG / Volksbank – Finanzierungen tituliert war.

Diese Fonds sind nach eigenen Angaben der aktuellen IBH- Geschäftsführung zumindest teilweise notleidend, da die frühere Geschäftsführung in krimineller Weise es bis zu Zwangsversteigerungen der Immobilien brachte, zumindest zu Notverkäufen. Ein Fehlbetrag in vielen Fonds ist nicht ausgeschlossen, den die Gesellschafter gegebenenfalls ausgleichen müssen.

Dieselbe IBH – Geschäftsführung erdreistet sich mit dem vorliegenden Schreiben auf behauptete Nachfragen der Gesellschafter, die bereits Übertragungen der Fondsanteile vorgenommen haben, wohlgemerkt mit Abfindungsguthaben, die ausbezahlt wurden, zumindest die Auszahlung eines bestimmten Guthabens von dem späteren Liquidationserlös abhängig gemacht werden,  die Hoffnung zu schüren, noch höhere Abfindungsguthaben erzielen zu können. Etwaige Übertragungen seien zweifelhaft  und könnten durch die Firma IBH überprüft werden.

Sorry, liebe aktuelle Geschäftsführung.  Das ist jetzt aber ein ganz gefährlicher Weg, der da mit solchen Rundschreiben eingeschlagen wird.

Wer den Laden selbst nicht im Griff hat, Chaos selbst produziert, bislang noch auf die Unterstützung einigermaßen pragmatischer  Anwälte oder auch Finanzdesk setzen konnte, begibt sich in ganz gefährliches Fahrwasser. Es gilt der alte Satz, wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werden.

Wer begleiten bislang einigermaßen wohlwollend aus pragmatischen Gründen die Liquidationen, die bei den ursprünglich von BAG und Volksbanken finanzierten Beteiligungen noch ausstehen, dies könnte aber sehr schnell beendet sein, wenn die IBH meint, selbst neue (unnötige) Feuer anzünden zu müssen.

Dann darf gerne auch das Verhalten der neuen Geschäftsführung während der letzten drei Jahre hinterfragt werden. Und zwar richtig.

Wichtig für Anleger ist wohl mehr und mehr, anwaltlich richtig beraten zu sein.