Liquidation – Wirwarr

Die Firma Finanzdesk und die Firma a.i.f. GmbH (Sitz Deutschland) wurden in Gesellschafterversammlungen gemeinsam als Liquidatoren bestellt. Unabhängig  der Störfeuer durch die Firma CT-Treuhand, war zu hoffen, daß nun ein Abverkauf der Immobilien startet, ein Interessent irgendwann auftaucht, der bereit ist, den Mindestpreis (nach vorherigen gutachtlichen Feststellungen zu bezahlen, dann erfolgt die Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung darüber. Zustimmung. Berechnung des Abfindungsguthabens. Hoffentlich dann eine Regelung über Verbindlichkeiten und Forderungen der jeweiligen Gesellschaft. Und gut ist es. Think simply.

Weit gefehlt. Der Geschäftsführer der Firma a.i.f., Herr Staratscheck, gleichzeitig auch IBH-Fonds-Geschäftsführer sieht aus juristischen Gründen neben einer  Genehmigungsnotwendigkeit der Liquidationstätigkeit auch das Erfordernis, die Anteile zum Schutz vor Blockaden zu übertragen. Dabei kommt eine französische Tochter seiner Firma a.i.f. ins Spiel.

Und plötzlich taucht auch ein Managementvertrag auf, in dem keine Rede mehr davon ist, daß analog der Vergütung des Verwalters der Liquidator Zahlungen erhält. 2,69% jährlich, aus addierten Forderungen und Verbindlichkeiten stellen die Vergütung dar. „Ich hatte am 18.8. bei der ersten Versammlung bereits nach dem Managementfee nachgefragt,“ so RA Schäfer, „die klare Antwort war, ca. 300 bis 400 Euro monatlich, genau wie beim Fondsverwalter selbst .“ Bei 1 Mio. Euro bedeutet dies plötzlich ca Euro 30.000,– jährlich, also das Zehnfache!

Ein gänzlich undurchsichtiges Konzept, das Manipulationen und Verschleierungen Tür und Tor öffnet.

Zuguterletzt wird das Gerücht gestreut, die Firma Finanzdesk werde „demnächst“ jedoch allen Anlegern Übernahmeangebote zukommen lassen. Bis dahin hatte zuletzt die Firma FD dies genau nicht mehr machen wollen. Wir werden dies verifizieren. Wobei dies nur dort geltend kann, wo ursprünglich die Gallinatbank Finanzierungen vorgenommen hatte.