Problem – Gekündigte Anteile und mangelhafte Verwaltung

Unabhängig, daß die Querelen der Beteiligten munter weitergehen und eine geordnete Liquidation auch nach Beschlussfassung der einzelnen Fonds zumindest fragwürdig sind, erleben wir ein formales Chaos sondersgleichen.

Es erhalten gekündigte Gesellschafter weiterhin Post von CT_Treuhand mit den bekannten Hinweisen auf die Boshaftigkeiten der IBH und auch der Finanzdesk, nicht aber von der IBH, also im Ergebnis auch keine Einladungen.

Gesellschafter, die 2015 oder 2016 – auch über unsere Kanzlei – die Anteile fristgemäß zum Jahresende gekündigt haben und deren Kündigung bestätigt wurde, erhalten munter weiter Korrespondenz zur Mitteilung Ihrer neuen Adressen zur Verwaltung des Bestandes verbunden mit dem Hinweis, doch den Treuhänder zu wechseln, ebenso Einladungen zu Gesellschafterversammlungen durch IBH (!).

Gekündigte Anleger haben einen Anspruch zum Stichtag Ihres Ausscheidens ein Auseinandersetzungsguthaben zu erhalten. Aber sie sind natürlich keine Gesellschafter in 2017 mehr !

Was macht IBH ? Sie ignoriert dies bis dahin. Wir vertreten insgesamt „nur“ eine dreistellige Zahl von Anlegern, da diese Mängel aber offenkundig erscheinen und keine Konsequenzen gezogen werden, führt dies unweigerlich wohl zur Anfechtbarkeit von Gesellschafterbeschlüssen. Unabhängig davon ist es unsäglich, dass Anleger, die ausgeschieden sind, sich Aufforderungen von Beteiligten ausgesetzt sehen, nein, sie benötigen in ihrer Unerfahrenheit ggf. neuerlich anwaltlicher Hilfe, um dagegen vorzugehen.

Sorry, aber die höflich ausgedrückte mangelhafte Administration der IBH ist nur eines, nämlich ein „Sauladen“. Es werden Veranstaltungen geführt, bei denen so getan wird, als spiele man in der  Champignons League, tatsächlich ist die Firma völlig überfordert schon bei der Verwaltung der Fonds, geschweige denn bei einer Liquidation. Kreisliga B, nicht mehr.

Die Frage unsererseits in der 1. Gesellschaftversammlung am 18.8. in München lautete : „Wieviel kostet die Liqudiation durch IBH an Management-Fee?“ Die Antwort war : „Nichts gesondert gegenüber der Verwaltung.“ Und die kostet je Fonds um die Euro 400,– monatlich.

Das ist natürlich jedenfalls in der Liquidation völlig unüblich und ein Nasenwasser. Woher soll die Motivation herkommen schnell und wirtschaftlich gut eine Abwicklung durchzuführen ? Das geht nur über einen wirtschaftlichen Anreiz. Das heißt dann auch höhere Gebühren bei besseren Verkaufserlösen. Oder will man dies nicht?